Ski-Erlebnis in den Dolomiten

Die Dolomiten, eine Gebirgskette in den südlichen Kalkalpen, gelegen in Italien, genauer gesagt in den Regionen Trentino-Südtirol und Venetien, verteilt auf die Provinzen Trentino, Südtirol und Belluno, gehören seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der höchste Berg ist der Marmolata mit einer Höhe von 3342 m. Zu den bekanntesten Massiven gehören der Rosengarten, der Schlern, die Geisler und der Langkofel sowie die Drei Zinnen. Zu den bekanntesten Skigebieten in den Dolomiten zählen der Rosengarten, das Pustertal, Brixen, das Grödner Tal, das Gadertal und natürlich die Gemeinde Cortina d’Ampezzo und das Etschtal bei Trient. Zu den Einnahmequellen neben dem Tourismus – Sommer- und Wintersaison – gehört aber auch die Almwirtschaft, wobei vor allem Viehzucht betrieben wird. Doch auch diese ist zum Teil mit ihren Traditionen heute zum Bestandteil des Tourismus geworden. In Gröden wird zudem Kunsthandwerk zelebriert und den Touristen näher gebracht.

Foto: Marco Barnebeck  / pixelio.de
Foto: Marco Barnebeck / pixelio.de

Dolomiti Superski

In den Dolomiten gibt es insgesamt 12 herausragende Skigebiete. 1974 schlossen diese sich zum Verbund Dolomiti Superski zusammen. Dieser umfasst heute alle 460 Aufstiegsanlagen und die über 1200 Pistenkilometer. Diese Infrastruktur kann mit nur einem Skipass genutzt werden. Der Sitz des Verbunds befindet sich in Kastelruth in Südtirol. Einige der Betreiber der Aufstiegsanlagensind unternehmerisch unabhängig. Dolomiti Superski fungiert aber auch für diese in Sachen Buchung, Verkauf von Tickets und Marketing als Koordinator. Die Erträge aus dem Verbund werden nach einem bestimmten festgelegten Verteilungsschlüssel ausgeschüttet. Der Verbund beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter. Das bisherige Rekordjahr war die Wintersaison 2012/13, in der ca. 4 Millionen Skipässe verkauft wurden.