Mauritius – Inselparadies in Gefahr

Die Insel Mauritius ist sehr beliebt. Man macht dort gerne Urlaub und hofft natürlich hier seine Ruhe zu finden – weit weg von Terrorgefahr und vor allem Umweltproblemen. Doch so unberührt, wie die Inselwelt rund 1700 km vor der afrikanischen Küste erscheint, ist sie nicht. Denn man hat auf der Insel und vor der Insel mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Die Umwelt ist fast schon so weit, dass sie am Umkippen ist. Grund dafür ist der Tourismus. Abgesehen von den Zyklonen, die in den Monaten November bis April auch teils ein Bild der Zerstörung auf der Insel hinterlassen, sorgen auch Hotelbetriebe, Fischer und Muschel- und Korallentaucher dafür, dass die Umwelt zunehmend geschädigt wird. Das Problem ist inzwischen bei der Regierung bekannt. Doch Lösungen gibt es bisher konkret noch nicht.

Foto: scheiblkarl  / pixelio.de
Foto: scheiblkarl / pixelio.de

Abfall, Abwasser und Korallenraub

Die Hotelbetriebe leiten nach wie vor ihre Abwässer ungeklärt ins Meer und auch viel Müll findet man an den Stränden und den Küsten. Zudem fischen viele Einheimische noch immer mit Dynamit, was nicht nur die Fische tötet, sondern auch die übrige Unterwasserwelt aus dem Gleichgewicht bringt. Die Korallen- und Muscheltaucher schließlich ernten die Korallenriffe regelrecht ab – alles für die Touristen, die gerne Muscheln und Korallen mit nach Hause nehmen. Die Probleme, die man auf Mauritius hat, dürften einigen Touristen sicherlich bekannt vorkommen. Auf den Malediven und den Seychellen herrschten vor Jahren ähnliche Probleme. Im Inselstaat muss also dringend etwas unternommen werden. Dies hat auch die Regierung erkannt und hat versprochen, dass man hier Abhilfe schafft.