Mauritius – ein Inselparadies und seine Probleme

Ferien Mauritius sind so beliebt, wie nie zuvor. Die Urlaubsinsel im Indischen Ozean ist schließlich einfach zu erreichen. Man kann das alles heute im Direktflug erledigen. Die Flugzeit dauert rund 9 Stunden. Ein Visum oder besondere Impfungen sind für einen Trip auf die Insel nicht erforderlich. Das heißt man kann auch spontan fliegen, wenn man denn noch ein Hotelzimmer bekommt. Einzige Voraussetzung für die Einreise ist: Der Reisepass muss noch über das Reiseende hinaus gültig sein. Auf der Insel, rund 1700 km von der afrikanischen Küste entfernt, herrscht tropisches Klima. Die feucht-warme Sommerzeit dauert hier von November bis April. Die Temperaturen liegen dann im Bereich von 25 bis 30 °C. Zu dieser Zeit regnet es aber ein bisschen häufiger als sonst, aber im Norden weniger als im Süden. Betroffen ist die Insel häufig auch von Zyklonen. In den Monaten Mai bis Oktober ist es hier bis 25 °C warm.

Foto: Gerold Mayer  / pixelio.de
Foto: Gerold Mayer / pixelio.de

Probleme durch Tourismus

Auch wenn auf Mauritius kein Massentourismus herrscht – es gibt einige Probleme mit den vielen Gästen, die auf die Insel kommen jährlich. Diese Probleme haben auch andere Ferieninsel – Abwasserprobleme und Müll. Lösungen gibt es zwar, doch bisher sind diese nur halbherzig umgesetzt. Auf der Insel sieht man aber zunehmend auch regenerative Energiequellen. Denn warum sollte man ausgerechnet hier die Kraft der Sonne nicht nutzen? Ein ebenfalls großes Problem ist die Verschmutzung der Küstengewässer. Diese haben inzwischen auch Auswirkungen auf den Tourismus. Denn an vielen Stränden ist es gar nicht mehr möglich zu baden an einigen Tagen. Vor den Stränden schwappt den Touristen eine regelrecht braune Brühe entgehen – Ursache unbekannt. Allerdings hat man in der Regierung schon erkannt, dass hier etwas geschehen muss.

Abfälle im Meer und Dynamitfischen

Die Ursachen dafür sind auch schon ausgemacht. So kippen viele Hotels ihre Abfälle ins Meer und leiten die Abwässer ebenfalls dort hinein. Zudem gibt es immer noch viele Fischer, die verbotenerweise mit Dynamit arbeiten. Und dann sind da noch die Korallen- und Muscheltaucher, die die lokale Souvenir-Industrie mit Muscheln und Korallen beliefern. Insbesondere dies hat zu einem Massensterben der Korallenkolonien vor der Küste gesorgt.