Ein Winterurlaub im Engadin

Letztens bin ich mit meinem Mann ins Engadin gereist, um dort Wandern zu gehen. Das Besondere dabei war aber, dass wir nicht im Sommer dorthin gefahren sind, um die saftigen Wälder und schönen Blumenwiesen zu sehen, sondern im Winter. Ich wollte gern einmal etwas anderes erleben, denn wenn man einmal Wiesen und Wälder gesehen hat, sehen die meisten Regionen relativ gleich aus. So fand ich es ganz interessant, einfach auch einmal im Winter Wandern zu gehen, denn das hatten wir bisher noch nie gemacht. Um abends, nach einem anstrengenden Wandertag, richtig gut entspannen zu können, haben wir uns in ein Wellnesshotel im Engadin eingemietet. Nachdem wir durchgefroren waren, wollten wir nämlich gern noch eine Runde schwimmen und ein wenig Zeit im Wirlpool verbringen. Massagen wären auch keine schlechte Idee und damit warb das Hotel sehr gut. So bekamen wir wenigstens keinen Muskelkater. Das Hydrojetbad wollte ich auch unbedingt ausprobieren und so war klar, dass wir uns für dieses Hotel entschieden haben.

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Foto: Frank Dornberger / pixelio.de

Zudem bietet das Hotel eine Rezeption, an der man die ganzen Unternehmungen schon im Voraus buchen kann und sie organisieren es dann für einen. So buchten wir eine Winterwanderung von S-chanf nach Chinous- chel. Wir konnten gar nicht abwarten, bis es endlich losgeht und so waren wir einen Tag vorher schon richtig aufgeregt. Die Zeit brachten wir aber trotzdem schnell herum, denn im Engadin kann man viel erleben. Als es dann endlich so weit war, fragte ich mich, ob es nicht doch zu kalt ist für einen 3 km langen Wanderweg im tiefsten Schnee. Ich zog mich richtig dick an und mein Mann auch und schon ging es los zu unserem Treffpunkt mit dem Wander- Führer. Die Region hier ist sehr schön und mit ein wenig Schnee oben auf sieht sie sogar noch viel schöner aus. Im Zeichen der Wanderung standen ein paar traditionelle Dörfer im Engadin: Zuoz, S-chanf und Zernez. Hier gibt es enge Gassen, durch die man hindurchgehen kann, aber auch richtig schöne Fassaden, die mit ein bisschen Schnee oben auf noch schöner aussahen. In jedem Dorf gab es einen kleinen Dorfrundgang, damit man das ganze Dorf gesehen hat.