Die US-Autoversicherung

Die Autoversicherung ist eine Versicherungsform, die es in vielen Ländern gibt. Auch in den USA ist die Autoversicherung eigentlich Pflicht. Doch nicht alle haben auch wirklich eine derartige Versicherung. Zudem ist das Problem in den USA gegeben, dass in einigen Bundesstaaten die Deckungssummen für diese Versicherung recht niedrig sind. Aus diesem Grund ist sogar wegen entsprechender Absicherung nicht einmal eine Gewähr gegeben, dass der entstandene Schaden auch wirklich gedeckt ist. Viele Unfallverursacher bleiben in den USA auf den Beträgen sitzen und müssen diese aus eigener Tasche bezahlen – und das in einem Land, in dem sich viele nicht mal eine Krankenversicherung leisten können, da diese auch privat finanziert werden muss.

Foto: Joujou  / pixelio.de
Foto: Joujou / pixelio.de

So wichtig ist die Absicherung

Doch gerade in den USA ist es sehr wichtig, dass eigentlich jeder eine Versicherung fürs Auto hätte. Denn angesichts von jährlich rund 35.000 Toten im Straßenverkehr und mehr als 3,3 Millionen Verletzten ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man in einen Unfall verwickelt wird. Und da sind da noch die vielen kleinen Bagatellschäden, die in den USA häufig durch Banden verursacht werden. Von diesen kann keiner zur Verantwortung gezogen werden. Aus diesem Grund ist es wichtig aus als Auswanderer in den USA eine Autoversicherung abzuschließen. Diese tritt dann nicht nur für Haftpflichtschäden ein, wie in Deutschland, sondern auch für Schäden, die man selbst verursacht hat. Allerdings gibt es in den USA auch viele Rabatte und Regelungen. Fahranfänger bis 21 Jahren zahlen sehr viel, was auch dem System in Deutschland ähnelt. Doch hier fahren junge Fahrer erst ab 18 Jahren allein.