Die Geschichte der Halbinsel Peljesac

Immer, wenn ich mit meinem Freund in den Urlaub fahre, informiert er sich eingehend über die Geschichte vom Ort, an den wir fahren. So war es auch bei der Halbinsel Peljesac. Einiges habe ich davon behalten und werde es hier jetzt wiedergeben. Die frühesten bekannten Bewohner auf der Halbinsel Pelješac waren die Illyrer, die mit den griechischen Seefahrern in Kontakt standen. Als Beweise dienen die Artefakte aus der Nakovana Höhle oberhalb von Orebic. Man kann sich die Höhlen auch anschauen, was wir getan haben und es war doch sehr interessant. Die illyrischen Stämme gerieten ab 22 v. Chr. immer mehr unter den römischen Einfluss und so gehörte die Halbinsel 168 v. Chr. zur römischen Provinz Illyrien. Damals hieß die Halbinsel aber noch Rhatanae Chersoneus. Nachdem das römische Reich untergegangen ist, wurde Peljesac an das Byzantische Reich eingegliedert. Slawische Stämme kamen im 9. Jahrhundert hinzu und im 10. Jahrhundert wurde Peljesac zusammen mit Zeta dem Nemanjidin Reich angegliedert. Im 13. Jahrhundert gehörte die Halbinsel dann zu Dubrovnik. In Ston wurde eine Verteidigungsanlage von 5 km Länge aufgebaut und in Mali Ston ein Kriegshafen für Schiffe aus Dubrovnik gebaut.

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Foto: Waldo93 / pixabay

Ein wenig über dem Ort Orebic liegt ein Franziskanerklosters, das man sich anschauen kann. Von dort aus hat man einen guten Ausblick. Die Blütezeit von Orebic lag im 18. und 19. Jahrhundert, als viele Waren aus dem Osmanischen Reich transportiert wurden. Orebic galt als Umschlagsort und hatte deswegen auch viele Besucher. Irgendwann wurde dieser Umschlagsort aber verlegt und so ist Orbic zu einem kleinen Fischerort geworden, aus dem die bekanntesten Schiffskapitäne Kroatiens stammen.