Die Bergbauern von Pontresina

Der Touristenort Pontresina liegt im Oberengadin im Kanton Graubünden. Die Gemeinde liegt im Tal des Berninapasses im Val Bernina, das ein Seitental des Engadins ist. Der Ort ist umgeben von majestätischen Bergen, die auf eine Höhe bis über 4000 m reichen. Schon seit dem 19. Jahrhundert ist der Ort ein Anziehungspunkt für Bergsteiger. Und auch Wanderer finden im Sommer hier ideale Bedingungen, wie die Skifahrer im Winter. Die Pontresina Hotels sind entsprechend ganzjährig geöffnet und auf die unterschiedliche Gäste-Klientel eingerichtet. Zu den schönsten Skigebieten der Umgebung, zum Diavolezza auf 2978 m Höhe und der Lagalb auf 2893 m Höhe gibt es eine sehr gute Verkehrsanbindung mit Bussen und mit Liftanlagen.

Foto: Erich Westendarp  / pixelio.de
Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

Sehenswürdigkeiten vor Ort

Zu den Sehenswürdigkeiten von Pontresina gehören vor allem die Häuser im Engadiner Stil, die mit stilvollen Sgraffito-Wandmalereien und geschmückten Erkern verziert sind. Sehenswert ist auch der Burgturm Spaniola und das Museum Alpin sowie die Kirche Sta. Maria, die sogar aus dem 12. bzw. 13. Jahrhundert stammt. Auch diese ist mit zahlreichen Fresken versehen. Sehenswert ist auch die barocke Dorfkirche San Niculo. Doch auch im Umland von Pontresina gibt es sehr viel Sehenswertes. So zum Beispiel die vielen Tiere, insbesondere die Steinböcke, die wie die Bergwiesen zu Pontresina gehören. Sehenswert ist auch der Kräutergarten, in dem die Kräuter von einem bekannten Schweizer Lutschbonbon angebaut werden. Dieser befindet sich unweit von Pontresina entfernt, nur einige Minuten vom Dorfzentrum entfernt. Der Kräutergarten ist auch ein Informationszentrum, in dem über die heimischen und dort angebauten Kräuter informiert wird.

Denkmal von Conrad Röntgen

Pontresina hat zudem auch eine ganz große Besonderheit zu bieten, und zwar auch einen Gedenkstein für den Entdecker der Röntgenstrahlen, Conrad Röntgen, der an der ETH Zürich studierte und besonders mit Pontresina verbunden war. Hier war der Nobelpreisträger nämlich für 43 aufeinanderfolgenden Sommer immer im gleichen Hotel zwecks Urlaub abgestiegen. Der Gedenkstein befinden sich auf dem Fußweg zwischen dem Spaniolaturm und der Alp Languard, direkt auf dem Röntgenplatz, versehen mit Sitzbänken, gestiftet von der Deutschen Röntgengesellschaft. Für Fans der Wissenschaft ebenso einen Besuch wert, wie auch für diejenigen, die vor Röntgenstrahlen bis heute Angst haben trotz der modernen Technik.