Bus fahren auf Mauritius

Wer auf Mauritius unterwegs ist, sollte ein bisschen Geld einplanen, um von einem Ort zum anderen Ort zu kommen. Als wir am Flughafen angekommen sind, haben wir uns ein Taxi gegönnt, um zum Hotel zu kommen. Mit den Koffern wollten wir nämlich nicht Bus fahren, weil wir auch gar nicht wussten, wo wir hinfahren mussten. Das Taxi ist aber auch nicht so teuer wie in Österreich und so kann man es sich locker ab und zu mal leisten. Vor allem, wenn abends kein Bus mehr fährt und man sonst darauf angewiesen wäre, zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Dunkeln durch die Gegend zu fahren. Der öffentliche Nahverkehr ist übrigens ziemlich exotisch. Wenn man einen Termin einhalten muss, sollte man lieber auf ein Taxi setzen, denn die sind pünktlich. Der Bus kommt, wann er kommt und nicht an den Zeiten, die angeschrieben stehen. Viel Verkehr ist auf der Insel zwar nicht, aber trotzdem ist der Bus einfach nicht pünktlich. Ziemlich unterhaltsam das Ganze, wenn man nicht gerade einen Termin gebundene Verabredung hat. Um zu Sehenswürdigkeiten zu kommen, ist der Bus auch eher unpraktisch, da es nur eine Schnellstraße auf der gesamten Insel gibt die einmal quer über die Insel führt.

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Foto: einheriar / pixabay

Wenn man nun mit dem Bus Sehenswürdigkeiten ansteuern will, ist das sehr unpraktisch, weil es ewig dauert, bis der Bus zu den Sehenswürdigkeiten fährt. Mietwagen oder ein privater Taxifahrer wären hier bessere Optionen, kosten aber auch mehr. Es lohnt sich aber trotzdem, vor allem, wenn man an Führungen teilnimmt oder zu einem Zeit gebundenen Termin muss.