Blumen-Wanderung im Engadin

Vor kurzem war ich mit meinem Mann im Engadin, um uns dort die Gegend mal ein wenig anzuschauen. Dafür haben wir uns einen Mietwagen geholt, den wir direkt am Hotel geparkt haben. So konnten wir viel unternehmen und auch Sehenswürdigkeiten anschauen, die etwas außerhalb gelegen sind. Besonders interessant fand ich den Heidipfad, den man gehen konnte. Über ihn gelang man zur Hütte von Heide und hat eine sagenhafte Aussicht auf alle möglichen Blumen, die das Engadin zu bieten hat. Man kann sich in der Touristeninformation umsonst einen Führer für diesen Weg geben lassen, in dem alles über die Blumen steht, die einem auf dem Weg begegnen und über die man alles wissen möchte. Zudem gibt es auch noch Informationen über die herrliche Natur ganz allgemein hier in der Gegend. Der Blumenweg ist sehr schön angelegt, man findet sich gut zurecht und kann sich nicht verlaufen. Es gibt so unheimlich viele Blumen, dass man es fast gar nicht glauben kann Besonders im Mai hat einfach alles geblüht, was es dort zu sehen gibt.

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Foto: Meike Pantel/pixelio.de

Das Blühen zieht sich bis in den Juli hinein und so kann man hier eigentlich jeder Zeit im Sommer entlanggehen. Weit und anstrengend war der Weg bis zu Heidis Hütte auch nicht und so konnte man ganz gemütlich einfach ein wenig wandern. Die Aussicht war auch wirklich spektakulär und so haben wir den kleinen Ausflug hierher sehr genossen. Mir hat das Engadin aber generell sehr gut gefallen und so haben wir beschlossen, irgendwann noch einmal im Winter hierher zu kommen, um uns St. Moritz mit Schnee anzuschauen und ein wenig Wintersport zu treiben.