Autoversicherung in den USA

Auch in den USA ist es wichtig eine Autoversicherung zu haben. Denn Autofahren macht dort nicht nur Spaß auf den riesigen und manchmal auch menschenleeren Highways, sondern kann auch sehr gefährlich sein. Rund 3,3 Millionen Verletzte durch einen Autounfall gibt es jährlich in den USA und rund 35.000 Tote. Dabei ist diese Zahl in den letzten Jahren stark gesunken. Noch 2007 gab es rund 41.000 Tote im Straßenverkehr in den USA. Doch noch häufiger kommt es zu unschönen Vorfällen im Straßenverkehr mit Lackkratzern und Auffahrunfällen, wo keine Personen- aber zum Teil hohe Sachschäden zu verzeichnen sind. Natürlich bezahlt auch in den USA derjenige den Schaden, der den Unfall verursacht hat. Doch häufig ist dieser nicht zu ermitteln bzw. es geht viel auf Randale zurück. Doch das System der Autoversicherungen funktioniert auch in den USA recht gut. Allerdings sind die Deckungssummen dort nicht sonderlich hoch und vor allem davon abhängig in welchem Bundesstaat man gemeldet ist.

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de

Nicht jeder ist versichert

In den USA, wo viele nicht mal eine Krankenversicherung haben, haben viele auch keine Autoversicherung. Die Schäden müssen dann aus eigener Tasche bezahlt werden, wenn man als Schuldiger ermittelt wurde. Die Aufklärungsrate bei Autoaufbrüchen und Auffahrunfällen in der Nacht ist allerdings sehr gering. Denn viel zu oft hat die örtliche Polizei es mit anderen Straftaten wie Mord, Zuhälterei und Prostitution und Drogendelikten zu tun. Auch diese Verbrechen müssen aufgeklärt werden. Doch in diesem Fall springen natürlich auch die Autoversicherungen ein. Denn auch in den USA gibt es so etwas wie ein Kaskoversicherung.

Verschiedene Versicherungsvarianten

In den USA gibt es verschiedene Versicherungsvarianten bei der Autoversicherung. Um eine Versicherung abschließen zu können, muss man einen gültigen amerikanischen Führerschein haben. Vor allem junge Fahrer müssen in den USA oftmals kräftige Aufschläge zahlen. Das ist in Deutschland genauso. Denn auch in den USA hält man die jungen Fahrer für recht unsichere Fahrer. In den USA ist es dabei Praxis, dass die Mädchen und Jungen schon mit 16 Jahren allein hinters Steuer dürfen. In Deutschland ist dies erst mit 18 Jahren der Fall, darf aber im Rahmen des Begleitenden Fahrens schon mit 17 ans Steuer.