Autor: <span class="vcard">Daniel</span>

Meine Freundin hatte Geburtstag und ich schenkte ihr eine richtig dicke Überraschung. Zum 30. Geburtstag, dachte ich mir, bekommt man etwas, das man sich wirklich wünscht und schon lange, lange Zeit haben wollte. Bei meiner Freundin war dies der Fall bei einer Reise auf die Malediven, die sie schon ewig haben wollte und sich einfach selbst nicht leisten konnte. Ich schenkte sie ihr als Überraschung. Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet und war total platt. Ihre und meine Vorfreude war so groß, dass wir kurz vor dem Abflug unendlich viele Reiseführer und Bücher zum Thema Malediven gewälzt haben, nur um gut informiert zu sein. Ich konnte es selbst nicht fassen, dass ich diese Reise gebucht habe und so ging es für uns endlich, nach einer wirklich langen gefühlten Wartezeit auf diese Urlaub, Sonntagmorgen im Morgengrauen los. Wir mussten zum Flughafen und auf unseren Abflug warten. Der Flug auf die Malediven dauert sehr lang und so waren wir noch nicht ganz sicher, was uns hier erwarten würde. Wir gaben erst einmal unsere Koffer ab, bekamen unsere Sitzplätze und warteten darauf, dass unser Flug aufgesagt wurde.

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Foto: alecale35 / pixabay

Malediven

Meine Freundin wollte mit mir unbedingt einmal einen Malediven Urlaub machen. Damit lag sie mir schon seit längerer Zeit in den Ohren und als ihr Geburtstag endlich gekommen ist, wollte ich ihr natürlich eine große Überraschung machen. Kurzerhand buchte ich recht spontan einen Urlaub in den Malediven. Ich hatte natürlich keine große Ahnung davon, informierte mich aber im Internet darüber, welche Optionen man auf den Malediven hat und so stellte ich fest, dass es einfach viel zu viele Inseln gibt, auf denen man dort vor Ort Urlaub machen kann. Ich fragte meine Freundin dann, was ihr denn ganz allgemein gefallen würde, wenn wir denn endlich einmal auf die Malediven fliegen würden. Ob sie lieber auf eine große Insel mit Action und Ausflügen möchte oder ob sie lieber ein wenig in der Abgeschiedenheit verbringen mag. Sie entschied sich ganz klar für die Abgeschiedenheit und darüber war ich dann ein wenig froh, denn dort hätte ich auch viel lieber Urlaub gemacht. Ich plante also und machte und tat und fand ein wirklich wunderschönes Ressort, das mir vom ersten Bild an sofort zusagte.

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Foto: OliRe / pixabay

Malediven

Meine Freundin und ich wandern für unser Leben gern und schauen uns dabei vor allem auch Orte an, die abgelegen sind und die man sonst nicht sehen würde. Zusammen waren wir nun auf La Réunion und haben uns dort einer Wandergruppe angeschlossen, die zum Cirque de Mafate gewandert ist. Der Cirque de Mafate ist ein Talkessel, der nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber erreicht werden kann. Ein kleine Herausforderung für uns, der wir uns unbedingt stellen wollten. Der Cirque de Mafate befindet sich in der nordwestlichen Caldera des Piton des Neiges, dem einzigen noch aktiven Vulkan auf La Réunion. Der Talkessel erstreckt sich größtenteils im Gemeindegebiet La Possession. Er ist rund zehn Kilometer in der Nord- Süd- Richtung groß und fünf Kilometer in Nord- Ost- Richtung. Es leben auch Menschen im Tal, die mit dem Hubschrauber versorgt werden. Ihnen muss das Essen geliefert werden. Früher musste alles noch zu Fuß geschehen. Dafür wanderte man über den Col des Baeufs Pass, der 1956 Meter hoch liegt. Auf diesem Weg sind wir auch ins Tal gekommen und ich muss sagen, es hat sich sehr gelohnt, eine Wanderung zu machen und nicht einfach mit dem Hubschrauber zu fliegen.

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Foto: Erelsa / pixabay

Mauritius

Ich wollte schon immer einmal nach Mauritius, aber ich muss sagen, dass mich die Hauptinsel Mauritius gar nicht so gereizt hat. Irgendwann fand ich dann heraus, dass Mauritius nicht nur aus einer Insel besteht, sondern aus einer Inselgruppe. Dazu gehört auch noch La Reúnion und so hatte ich eine Insel gefunden, auf die ich unbedingt einmal fliegen wollte. Auf La Réunion kann man wunderbar Wandern gehen. Meine Freundin und ich sind riesengroße Wander- Fans und so war für uns klar, dass wir uns einer Wandergruppe vor Ort anschließen würden, um die ganzen hübschen, versteckten Ecken zu finden, die La Réunion für uns bereithält. Meine Freundin war sofort begeistert von dem Plan und so suchte ich im Internet nach einem guten Angebt für Wandern La Réunion. Schnell hatte ich eines gefunden und so ging es gerade einmal 2 Monate später für uns los in einen Abenteuerurlaub, den wir beide so schnell nicht vergessen würden.

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Foto: marionberaudias / pixabay

Mauritius

Wer seinen Urlaub in Kroatien verbringt, der hat eine sehr gute Wahl getroffen. Denn man trifft hier in diesem Land auf dem Balkan aufs Mittelmeer bzw. die Adria und auf viel Sonne und herrliche Landschaften. Besonders beliebt für einen Urlaub ist die Region um Istrien. Diese verfügt bis hoch zum südlichen Dalmatien über eine Bilderbuch-Küste. Das mediterrane Klima und die türkisblaue Adria versprechen dass dies hier ein wunderbarer Urlaub wird. Das Land hat sich von den Folgen des Bürgerkrieges Anfang der 1990er Jahre sehr gut erholt. Die touristische Infrastruktur wurde wieder aufgebaut und das Land kann mit seinen Einnahmen aus dem Tourismus zufrieden sein. Die Badeorte sind heute wieder genauso belebt wie Ende der 1980er Jahre.

 

Foto: Pino Madeo  / pixelio.de
Foto: Pino Madeo / pixelio.de

 

 

Kroatien

Die beste Reisezeit, um auf die Seychellen zu fliegen, gibt es eigentlich nicht. Die Seychellen sind ein ganzjähriges Reiseziel, weil das Wetter eigentlich immer mitspielt. Von Mai bis September ist es oft etwas kühler, da in dieser Zeit der nordwestliche Monsumwind ankommt. Hier kann man ideal Segeln gehen, was viele Touristen in dieser Zeit auch tun. Windstill und warm ist es dagegen von April bis Oktober. In dieser Zeit kann man auf den Seychellen wunderbar tauchen gehen, da der Indische Ozean nicht aufgewirbelt wird, sodass man eine wunderbare Sicht hat. Man muss sich nur überlegen, was man machen möchte. Ob man lieber über Wasser aktiv werden will mit Parasailing, Segeln oder auch Gleitschirm fliegen oder ob man lieber unter Wasser Tauchen und Schnorchlen gehen möchte. Wenn man das einmal weiß, ist es gar nicht so schwer eine Entscheidung zu treffen. Da wir hauptsächlich zum Tauchen auf die Seychellen fliegen wollten, haben wir uns für den Juli entschieden. Wir wollten Strandurlaub und Tauchen und dafür war der Juli die beste Zeit.

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Foto: gefun / pixabay

Seychellen

Wer sich auf den Seychellen ein Auto mietet, sollte wissen, dass dort Linksverkehr herrscht. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Wir mieteten uns ein Auto, weil wir eine Woche auf Mahé verbracht haben und möglichst mobil sein wollten. Wer auf kleineren Inseln unterkommt, braucht kein Auto, denn dort kann man alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Ein Auto in Mahé war aber sinnvoll, denn nur so kommt man schnell von A nach B. Mit dem Bus ist das immer so eine Sache, denn meist kommen sie nicht pünktlich und wenn man dann einmal eine halbe Stunde gewartet hat und der ganze Tagesplan durcheinander ist, ärgert man sich schon ein wenig. Wir waren meist den ganze Tag mit dem Auto unterwegs, sind hierhin und dorthin gefahren und haben vor allem die Küstenstraßen abgefahren, die man sonst gar nicht gesehen hat. Auf Mahé gibt es viel zu erleben und so kann man das am besten mit einem Auto tun. Oft sind wir auch morgens zu Märkten gefahren und haben schnell herausgefunden, was wir unbedingt mit nach Hause nehmen wollen.

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Foto: cocoparisienne / pixabay

Seychellen

Wir waren zu zweit auf Mauritius und da es unser erster Urlaub auf Mauritius war, wollten wir natürlich möglichst viel von der Insel sehen. Die ersten zwei Tage haben wir nur am Strand verbracht, aber dann wollten wir doch ein paar Ausflüge machen. Da wir in Port Louis, der größten Stadt auf Mauritius waren, war es kein Problem mit dem Bus zu einigen Sehenswürdigkeiten zu fahren. Hier gibt es mehr als genug. So haben wir uns zum Beispiel zum Aapravasi Ghat aufgemacht. Dies bedeutet zu deutsch übersetzt „Einwanderungsgrenze“ und war ein Lager für indische Einwanderer, die nach Port Louis kamen. Es war eine Zwischenstation, in der teilweise bis zu 450.000 Menschen gelebt haben. Sie ersetzen die Sklaven, die auf den Zuckerrohrplantagen gearbeitet haben. 2006 wurden Aapravasi Ghat in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen, da die Anlage sehr eindrucksvoll ist. Zudem waren wir auch auf der Champs de Mars, der ältesten Pferderennbahn der Südhalbkugel. Hier kann man auch Minimaleinsätze machen und so hatten wir einen Nachmittag lang viel Spaß beim Pferderennen. Interessant fand ich auch den Place d’Armes.

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Foto: bigfoot / pixabay

Mauritius

Port Louis ist der bekannteste Ort auf Mauritius. Das stellten wir recht schnell fest, als wir eines der Mauritius Last Minute Angebote suchten, das uns in den Urlaub bringen sollte. Viele Angebote drehten sich um Port Louis und so buchten wir kurzerhand diesen Ort. Wir erwarteten, dass hier viele coole Unternehmungsmöglichkeiten geboten werden und man den Ort sehr schön erkunden kann. Beides traf zu und so waren wir mit unserer Wahl vom Ort Port Louis doch sehr glücklich. Port Louis ist der größte Ort auf Mauritius und hat fast 170.000 Einwohner. Natürlich ist das im Vergleich deutschen Ort, wo ein Dorf schon meist 170.000 Einwohner hat, relativ klein, aber dennoch kann man hier einiges erleben. Wenn man erst einmal vor Ort ist, hat man auch nicht mehr das Gefühl, dass der Ort klein ist. Port Louis ist das wirtschaftliche und kulturelle Herz der Insel. Wer Party machen möchte oder auch etwas anderes erleben will, kommt nach Port Louis. So tummeln sich hier viele Touristen, aber auch viele Einheimische, die in den umliegenden Orten wohnen.

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Foto: stefanschenkon / pixabay

Mauritius

Die Ferien am Meer zu verbringen, hat schon viel Tradition und es scheint kaum mehr wegzudenken möglich, dass man die Ferien auch einfach mal anders verbringt, als immer irgendwo an einem Strand mit viel Trubel und Hektik, denn die Strände unserer Welt sind durchaus gut voll und man kann sich gewiss sein, dass hier einiges zu sehen und zu tun ist. Denn der Müll an den Stränden häuft sich, einer nimmt dem anderen die Sonne und allgemein sind bei Badeferien doch sehr viel Hektik und Problem im Vordergrund. Und wenn es in die Ferien geht, möchte man eigentlich doch entspannen und das Leben mehr geniessen können, immerhin nämlich ist es die freie und wohl verdiente, eigentlich ruhige Zeit im Leben eines arbeitenden Menschen. Wie wäre es also mal mit Kanada als Reiseziel und damit ganz gewiss viel Ruhe und Entspannung?

 

Foto: Olaf Schneider  / pixelio.de
Foto: Olaf Schneider / pixelio.de

 

Kanada