Schlagwort: Urlaub Engadin

Ich freute mich besonders auf die Aussicht oben auf dem Berg, weil es doch immer die beste Belohnung ist, wenn man nach einer anstrengenden Kletterpartie oben auf dem Berg steht und sieht, was man geschafft hat. So haben wir nun auf Empfehlung des Rezeptionisten in unserem Hotel die Klettersteige La Resgia genommen und waren schon ganz gespannt, was uns erwarten würde. Die Klettersteige befindet sich beim Werkhof am südlichen Ortsausgang von Pontresina hinter dem Hotel Palü und so mussten wir erst einmal mit dem Auto von St. Moritz nach Pontresina fahren. Da wir mit dem Auto in den Urlaub gefahren sind, war dies kein Problem. Aber auch ohne Auto hätte es keine Schwierigkeiten gegeben, denn es fahren Busse in die Richtung und wieder zurück. An der Klettersteige angekommen, staunten wir nicht schlecht. Es ging wirklich ziemlich den Berg hinauf und es waren schon viele Kletterer unterwegs und das obwohl wir so früh aufgebrochen sind. Wir fingen mit dem Klettern an und es ging fast ganze zwei Stunden den Berg hinauf.

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Foto: evolutionx / pixabay

Engadin

Wir wachten gegen Abend wieder auf und wunderten uns, wo wir waren. Aber dann fiel mir wieder ein, dass wir ins Engadin gefahren sind, auf eine Reise, die uns die Eltern meiner Freundin geschenkt hatten. Die Freude war sofort wieder da und ich muss sagen, das kleine Schläfchen war eines der besten, die ich in letzter Zeit hatte. Mit einem Baby zu Hause schläft es sich eben nicht so gut und so waren wir nach 3 Stunden richtig ausgeschlafen. Meine Freundin schlug vor, etwas essen zu gehen und das taten wir dann auch. Im Hotel fragten wir nach, ob es in der Nähe ein Restaurant gibt, was gut, aber nicht zu teuer ist und wir bekamen prompt Empfehlungen. Wir gingen dann erst einmal duschen, machten uns schick und gingen dann los, um die Restaurants zu suchen. Der Mann an der Rezeption hatte uns 5 Stück genannt und die wollten wir uns nun nacheinander anschauen, bevor wir uns für eines entscheiden würden. So lange dauerte es aber gar nicht, denn meine Freundin war allein vom ersten schon begeistert.

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Foto: JamesDeMers / pixabay

Engadin

Im Sommer letzten Jahres war ich mit meinen Eltern in der Schweiz. Wir haben immer wieder Tagesausflüge gemacht und so sind wir an einem Tag auch zum Rheinfall gefahren. Die Fahrt dorthin hat lange gedauert, aber es hat sich wirklich gelohnt, denn der Rheinfall ist der größte Wasserfall Europas. Hier sind wir mit dem Boot auf dem Fluss entlanggefahren und haben uns von dem Wasserfall anspritzen lassen – so nah waren wir daran! Es hat wirklich Spaß gemacht. Im Anschluss haben wir noch das Schloss Laufen angeschaut, was sehr eindrucksvoll war. Mein Vater wollte dann noch unbedingt zum Schlösschen Wörth, das sich mitten im Wasser befindet. Ort kommt man wirklich nur mit einem Boot hin und so sind wir nach dieser kleinen Tour beim Schlössli Wörth, wie es von Einheimischen genannt wird, ausgestiegen. Früher wurde es als „Werd“ bezeichnet, weil das Wasser es umspülte. Früher war das Wörth einmal ein unwichtiger Umladeplatz an der Ost- West- Handelsstraße. Sie führte vom Bodensee nach Basel und wurde dann vom Rheinfall unterbrochen. Heute gibt es diese Wasserstraße nicht mehr, da eine Eisenbahnstrecke gebaut wurde.

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Foto: Andreas Agne/pixelio.de

Schweiz

Vor gar nicht langer Zeit war ich im Sommer einmal im Engadin, um mir dort die Gegend anzuschauen. Ich fand zwar auch die Wintermonate interessant, weil man hier besonders gut Ski fahren und Schneewanderungen machen kann, aber ich mag Kälte nicht sonderlich gern und aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, im Sommer zu reisen. Im Sommer ist das Engadin ein wahr gewordener Traum für Menschen, die Blumen mögen und gern durch Wälder spazieren. Es ist ziemlich idyllisch. Man sieht immer die hohen Berge im Hintergrund auf denen, wenn mich nicht alles täuscht, sogar Schnee liegt. Kein Wunder, da doch so weit oben ganz andere Temperaturen herrschen als im Tal. Im Tal war es sehr warm und so konnte man in den Seen der Engadiner Seenplatte sogar schwimmen gehen. Natürlich war das Wasser trotzdem ziemlich erfrischend, aber es hat doch sehr viel Spaß gemacht, wenn man sich erst einmal an die Temperatur gewöhnt hat. Da ich alleine gereist bin, habe ich mich meist Wandergruppen angeschlossen und es hat mir wirklich sehr gefallen.

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Foto: twinlili/pixelio.de

Engadin