Karibik wird immer interessanter als Urlaubsort

Jamaika, Puerto Rico, Kuba, Bahamas, Trinidad und Tobago – das alles sind Inseln, die eine Küste mit dem Karibischen Meer haben. Dies gilt auch für die Festlandstaaten Costa Rica, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Panama, Venezuela und Nicaragua. Doch diese Urlaubsziele sind nichts im Vergleich bei Karibik Reisen zu der Dominikanischen Republik. Dieser karibische Inselstaat teilt sich die Insel Hispaniola mit dem Nachbarstaat Haiti. Ganz im Osten der Insel befindet sich dabei wohl der bekannteste Urlaubsort in der Dominikanischen Republik – Punta Cana. Dieser Ort war früher nur mit Dschungel bedeckt und wurde zum Teil gerodet, um hier Hotels zu errichten. Erworben wurde die Region 1969 durch eine ausländische Investorengruppe.

Foto: Bernd Felgentreff  / pixelio.de
Foto: Bernd Felgentreff / pixelio.de

Faszination Karbik

Diese Investoren ließen sich vermutlich von der großen Faszination, die die Karibik damals schon auf die Menschen in Europa ausübte inspirieren und schufen mit Punta Cana einen Touristenort, der nach westlichem Vorbild gestaltet wurde. Punta Cana gehört heute zu den Urlaubsorten in der Dominikanischen Republik, der recht unabhängig ist und Massentourismus zulässt und ihn auch bewältigen kann. Denn Punta Cana verfügt seit 1984 auch über einen eigenen Flughafen. Und das ist für eine Feriendestination in der Karibik der Moment, in dem man sagen kann, dass sie es geschafft hat und dass möglich ist auch aufzusteigen. Punta Cana hat dabei auch einen herrlichen Strand zu bieten, der immer gut besucht ist.

Abwechselnde Touristenströme

Was Punta Cana dabei auch noch einzigartig macht ist, dass auch Ausflüge ins Hinterland möglich sind. Anders als ein anderer Touristenort in der Dominikanischen Republik, der durch hohe Mauern abgeschirmt ist, herrscht in Punta Cana zwar ein buntes Treiben, doch ist dieser Ort fest in der Hand der Touristen. Vor Ort wird von den Hotelangestellten vornehmlich Spanisch gesprochen, aber auch Englisch und Deutsch, Französisch und Niederländisch. Die Einheimischen sprechen Spanisch oder Englisch bzw. die eigene Kreolsprache. Nach Punta Cana kommen vor allem Familien mit Kindern und auch Studenten aus den USA und aus Kanada. Der Anteil der Deutschen pro Jahr liegt allerdings nur bei ca. einer halben Millionen, die sich auf die gesamte Karibik bezieht. Punta Cana ist zumindest im Frühling fest in der Hand von jungen US-Bürgern und Kanadiern.