Heidis Blumenweg im Engadin

Letztens wollte ich unbedingt einmal ins Engadin reisen. Mein Mann war sofort begeistert von der Idee, denn seine Eltern waren früher oft hier und haben regelrecht vom Engadin geschwärmt. So sind wir dann an einem Tag im Mai einfach aufgebrochen, um das Engadin zu entdecken und zu erleben. & Stunden sind wir gefahren, um in St. Moritz anzukommen. St. Moritz kennt man ja von den Stars und Sternchen, die dort immer Urlaub machen und in der Presse auftauchen. Wir haben uns ein Wellnesshotel im Engadin ausgesucht, weil es relativ zentral gelegen ist und man dort viel unternehmen kann. Stars gab es dort zwar nicht, weil die alle im Winter dorthin fahren, um Wintersport zu machen, aber wir waren auch gar nicht darauf aus, Stars zu treffen. Wir wollten einfach ein bisschen die Gegend genießen und uns ein paar Sehenswürdigkeiten anschauen. So sind wir auch auf Heidis Blumenweg gestoßen, den wir unbedingt ablaufen wollten. Der Blumenweg ist rund zwei Kilometer lang und so läuft man rund 30 bis 45 Minuten darauf. Der Themenweg reicht von Chantarella bis zur Heidihütte. Danach geht es dann nach Salastrains. Die Heidihütte ist die Hütte, wo Heide, das kleine Mädchen, das bei ihrem Großvater lebt und aufwächst mit dem Ziegen- Peter, angeblich gelebt haben soll. Man kann sich die Hütte von außen anschauen und ein paar nette Fotos schießen. Blumenfreunde kommen hier richtig ins Schwärmen, den es gibt unheimlich viele Blumen, die einfach nur wunderschön aussehen.

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Foto: daniel stricker/pixelio.de

Man kann seinen Augen gar nicht trauen, so viele sind es. Frische Blumenwiesen duften unheimlich gut und so haben wir hier viel Zeit auf den Wegen verbracht, um auch ein kleines Picknick zu veranstalten. Hier gibt es rund 200 Pflanzenarten, die im Mai so richtig schön geblüht haben und die man sich alle unterwegs anschauen kann. Es gibt mehrheitlich geschützte Bergblumen, die in kleinen, schönen Blumeninseln angelegt wurde. Dabei befindet sich ein Schildchen mit einer Nummer, sodass man sich über die Blumen informieren kann, damit man weiß, welche man gerade vor sich hat. Bei der Touristeninformation im Engadin kann man sich vorher umsonst eine Broschüre holen, die einem den Weg genau beschreibt und auch darauf aufmerksam macht, welche Blumen sich wo befinden.